Raschau lädt zur Allerheiligenkirmes
Raschau-Markersbach. Wenn sich das Jahr dem November entgegenneigt, erwacht im Ortskern von Raschau eine ganz besondere Tradition zu neuem Leben. Vom 30. Oktober bis zum 1. November feiert das Dorf seine traditionelle Kirmes. Das dreitägige Festwochenende bietet ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie und verbindet modernes Volksfesttreiben mit historischen Wurzeln.
Kaum ein Festname ist so eng mit der Geschichte verknüpft wie dieser: Das Wort „Kirmes“ leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort „Kirchmesse“ oder „Kirchweihmesse“ ab – dem Gottesdienst zur feierlichen Einweihung eines Gotteshauses. In Raschau wird dieser Ursprung ganz bewusst gelebt. Da das Fest traditionell um den 1. November (Allerheiligen) stattfindet, knüpft es direkt an die Namensweihe der Raschauer Allerheiligenkirche an – ein Anlass, der seit Generationen die Menschen im Ort zusammenbringt.
Das Kirmeswochenende startet am Freitag, dem 30. Oktober, mit dem bunten Treiben auf dem Rummel. Zahlreiche Schausteller erwarten die Besucher im Ortskern mit ihren Fahrgeschäften, Buden und den klassischen Kirmes-Leckereien.
Ein besonderer Höhepunkt wartet am 31. Oktober (Reformationstag) auf alle Tanzbegeisterten. Zur besten Sendezeit wird zum großen Kirmestanz in das beheizte Festzelt am Feuerwehrgerätehaus der Raschauer Feuerwehr eingeladen. Die Organisatoren versprechen einen geselligen Abend mit guter Musik, einer breiten Getränke- und Imbissauswahl und bester Stimmung bis in die Nacht.
Am Samstag, dem 31. Oktober, sowie am Sonntag, dem 1. November, wird das Festgelände nochmals erweitert: Ein zusätzlicher Kirmesmarkt lädt dann tagsüber zum ausgiebigen Bummeln und Entdecken ein.
Alle Einwohner, Nachbarn und Gäste aus nah und fern sind herzlich eingeladen, die Raschauer Kirmes gemeinsam zu feiern. Genaue Uhrzeiten und Programmdetails sind den örtlichen Plakataushängen zu entnehmen.